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Die Werft der Brüder Brandt in Bayern

Mit Beginn seiner künstlerischen Laufbahn im Jahr 1982, einem Förderpreis für bildende Kunst, baut Axel Brandt mit unterschiedlichen Akteur*innen - insbesondere seinem Bruder (Ulrich Brandt) ein hochseetaugliches Schiff.

Der komplette Plan ist ein künstlerischer, ein mobiles und autarkes Labor mit globaler Reichweite. Durch eine Förderung des Kunstfonds/ NEUSTART KULTUR wurde es jetzt in die künstlerische Praxis überführt.

Am 29.Juli 2021 lief es in Lübeck mit Unterstützung der Possehl-Stiftung vom Stapel. Mit seiner Crew aus Künstler*innen sendet es Impulse, stellt Verknüpfungen her und ist ein Internet in Echt. Die erste Crew bestehend aus Thomas Putze, Uscha Urbainski, Andreas Welzenbach und Axel Brandt steuerten im August verschiedene Häfen der deutschen Ostsee an. Die zweite Crew startet im September mit Susanne von Bülow, Ruppe Koselleck, Franz Müller und Axel Brandt.

Im Mai 2021 war der Innenausbau fertig. Die Bilder zeigen die Bilge nach vorn, also den Schiffsboden - dort befinden sich Tanks, Messgeräte wie Logge und Echolot, Batterien und darüber ganz vorn das Klo. In der Küche herrscht Chaos, denn ins Schiff waren es zur Bauzeit ca zwanzig Stufen, da es für das Anpassen des Kiels und Lackieren des Unterwasserschiffes hochgebockt war und so lagerte viel zu viel Material und Werkzeug darin. Links und rechts neben dem Motor die Achterkojen. Anschließend wurde das Schiff herausgefahren und der Mast gestellt.
Formverleimter Rumpf aus Agba (Heck)
Der Rumpf besteht aus mehreren Lagen 7mm dickem Agba was ihn sehr formstabil macht. Der angebolzte 3,5t schwere Kiel hält das Boot auch bei Starkwind auf Kurs. In seiner Außenhaut ist die Motorkühlung integriert.
Eichendeck mit Kajütaufbau
Das nach hinten geschlossenne Cockpit gibt dem Rudergänger*in Sicherheit in allen Lagen
Innenansicht im Rohbau
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